Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern und Eltern

Schülerinnen und Schüler sind bei ihrem Berufswahlprozess diejenigen, um deren Zukunft es geht!
Sie informieren sich im Wirtschaftsunterricht umfassend über verschiedene Berufe, lernen Betriebe und deren Abläufe kennen und sammeln eigene Erfahrungen während der Praxistage in den Berufsbildenden Schulen sowie während der Praktika in den Betrieben.
Sie nehmen an Bewerbungs- und Vorstellungstrainings teil, arbeiten in der Schülerfirma mit und üben Einstellungstests. Sie üben das Schreiben von Bewerbungen und erwerben Zusatzqualifikationen in Form des Computerführerscheins ECDL oder des Fremdsprachenzertifikats telc B1.
In der Schule bieten wir ihnen vielfältige Möglichkeiten, sich für andere zu engagieren und Initiative zu zeigen. Partizipation findet statt im Rahmen der regen SV- Arbeit, im Rahmen von GLL- Projekten oder Arbeitsgruppen, bei denen SuS mitwirken können. Außerdem haben wir einen gelben Briefkasten in der Pausenhalle hängen, in den „Lob, Anregungen und Ideen“ eingeworfen werden sollen und das nehmen die SuS gut an.
Engagement für andere ist institutionalisiert in der Arbeit der Verkehrshelfer/innen und der Schüler-Pausenaufsichten.
Neu hinzugekommen ist in den vergangenen Jahren die Pausenspiel- Ausleihe durch die achten Klassen und die Vorbereitung/ Ausgabe von Schulobst an die SuS der Grundschule. Diese Aufgabe nehmen die Siebtklässler/innen wahr.
Außerdem bietet der Klassenlehrerunterricht der siebten und achten Klassen „Lernen durch Engagement“ durchzuführen. Ziel ist es, dass Lernen und Engagement miteinander verknüpft werden und die SuS an der Erfüllung echter Aufgaben wachsen. Der Klassenlehrerunterricht der neunten und - im ersten Halbjahr - auch der zehnten Klassen hat speziell den Schwerpunkt "Berufsorientierung", also im Umfang von ca. 60 Stunden.
Die SuS der siebten Klassen nehmen am Kompetenzfeststellungsverfahren teil und bekommen da-zu zusammen mit ihren Eltern in Auswertungsgesprächen Rückmeldungen.
Sie erhalten Beratung durch die Klassenlehrer, die Schulsozialarbeiterin des Sekundarbereichs I, die Berufseinstiegsbegleiterin und die Berufsberaterin.
Eltern werden zu Eltern- Informationsabenden und individuellen Lernentwicklungsgesprächen ein-geladen.
In den Prozessen des schulischen Lernens und auch der Berufsorientierung arbeiten Lehrkräfte, weitere schulische und außerschulische Experten und die Eltern Hand in Hand.
Bei der Weiterentwicklung der Angebote zur Berufsorientierung wirken die Eltern und SuS mit, indem sie den Lehrkräften Rückmeldungen geben oder an Befragungen teilnehmen – z.T. konkret zu berufsorientierenden Maßnahmen, z.T. durch die jährliche allgemeine Befragung der dritten, sechsten und neunten Klassen.
Für eine höhere Akzeptanz und zur Motivation der SuS können Eltern unter anderem an folgenden SuS Maßnahmen teilnehmen:
- Nachbesprechung der Praktika bzw. der Praktikumspräsentation
- Projektpräsentationen
- Nachbesprechung der Kompetenzanalyse
- Termine der Berufsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit
- Informationen der weiterführenden Schulen, z. B. der BBS Soltau und der Gymnasien